Einen Dackel Deckrüden für die Zucht finden


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Ein schöner Dackel Deckrüde für Deine Zucht.

Dackel Deckrüden
Ein schöner Dackel Deckrüde

Möchtest Du mit Deiner Dackel Dame reinrassige Dackel züchten? Dir fehlt der passende Dackel Deckrüde dazu?

Auf diese Seite präsentieren sich passende Deckrüden mit denen Du eine Dackel Zucht beginnen kannst.

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Wie finde ich einen geeigneten Dackel Deckrüden?

Wenn Du ernsthaft vorhast zu züchten, dann hast Du drei Möglichkeiten, einen geeigneten Deckrüden für Deine Dackeldame zu finden:

  1. Du hast bereits einen geeigneten Rüden zu Hause oder willst diesen in einer ZTP für zuchttauglich erklären lassen.
  2. Du erweiterst Deine Zucht und kaufst einen bereits für zuchttauglich befunden Dackel.
  3. Du mietest einen Deckrüden und zahlst dem Besitzer dafür ein Deckentgeld (Decktaxe).

Es wird oft behauptet, dass die Aufzucht der Welpen verläuft ruhiger, wenn die beiden Elterntiere nicht im gleichen Haushalt leben. Es muss also nicht unbedingt nachteilig sein, wenn Du keinen eigenen Deckrüden Dein Eigen nennst.

Aber wie finde ich nun den geeigneten Kandidaten für meine Zucht? Viele wenden sich zunächst ans WWW. Dort gibt es eine ganze Flut von hübschen Deckrüden zu finden. Doch halten diese, was sie versprechen? Natürlich kannst Du auch auf den Internetseiten von anderen Züchtern nach einem Deckrüden suchen. Hier siehst Du gleich, ob der Züchter einem Verein angehört. Mit stolz werden häufig auch die Ausstellungsergebnisse des Hundes präsentiert, ob dieser gekört wurde oder schon eine erfolgreiche Nachzucht hervorgebracht hat.

Hier findest Du Dackelzüchter in Deutschland
Hier geht es zu den Deckrüden in unseren Kleinanzeigen

Natürlich wirst Du auch auf den Seiten des VDH oder Deutschen Teckelklubs 1888 fündig.

Gehört der Züchter keinem Verein an, ist Vorsicht geboten. Sie unterliegen keinen Kontrollen und ob die Tiere Gesundheitsnachweise haben oder Erbkrankheiten in ihnen schlummern, kann nicht vorausgesagt werden. Interessierst Du Dich für einen solchen Dackel Deckrüden, so lasse Dir immer Atteste vom Tierarzt zeigen (achte darauf, wo diese ausgestellt wurden. Deutschland oder im Ausland?), begutachte den Impfpass und auch die Papiere, falls Dir welche vorgelegt werden.

Entscheide keinesfalls alleine nach dem Preis für den Deckakt. Zahle für einen geprüften Deckrüden lieber etwas mehr und freue Dich hinterher auf gesunden Nachwuchs. Geprüfte Decküden, deren Züchter einem Klub angehören, belegen oftmals nur Hündinnen, die ebenfalls VDH Papiere haben. Hat die Hündin keine Papiere oder keine Zuchtzulassen, können die Welpen später keine Ahnentafel bekommen, selbst wenn der Papa ein preisgekrönter Deckrüde ist.

Was ist die Zuchttauglichkeitsprüfung (ZTP) und wozu dient sie?

Anwärter für die Dackelzucht werden einer strengen Prüfung unterzogen. So sollen nur die besten Kandidaten in die Zucht gehen. Sprich: Wesensfeste Hunde, die dem Rassestandard so perfekt wie möglich entsprechen und zudem gewisse gesundheitliche Auflagen erfüllen.
Dazu beurteilt ein Richter nicht nur das Aussehen des Hundes, sondern eben auch den Charakter und ob es mögliche Wesensmängel gibt. So sind aggressive oder sehr ängstliche Hunde von der Zucht ausgeschlossen und werden disqualifiziert.

Anforderungen an die Zuchthunde (DTK 1888)

  • Mindestalter Rüde/Hündin: 15 Monate
  • Höchstalter Hündin: 7 Jahre
  • Formwertnote:
    min. sehr gut (DTK-Zuchtschau) / gut in Verbindung mit Spurlaut + weiteres Leistungszeichen / gekört (Körschau)
  • Verhalten: Bestandene BHP1 / Wassertest / Schussfestigkeitsprüfung + weitere jagdl. Prüfung
  • Identität: DNA-Profil, Stammbucheintrag, Mikrochip
  • Gesundheit:
    gültiger Impfschutz verpflichtend
    Test auf Merle-Gen
    Tiger-Tiger-Verpaarungen nicht erlaubt

Gibt es zuchtausschließende Fehler?

Die Zuchtzulassungsprüfung soll sicherstellen, dass nur besonders hochwertige und für die Zucht wertvolle Tiere zum Deckeinsatz kommen. Damit soll die Qualität der Rasse auf einem gleichbleibenden Niveau bleiben oder im Idealfall sogar verbessert werden.

Darum gibt es natürlich auch Fehler, die einen Deckrüden oder eine Zuchthündin für die Dackelzucht ungeeignet machen. Dazu gehören:

  • Eine Hündin darf nach 2 Kaiserschnitten nicht mehr zum Zuchteinsatz kommen.
  • Gebissfehler (Vorbiss, Kreuzbiss, Rückbiss)
  • Fehlen von Zähnen oder Zahnfehlstellungen
  • Rutenfehler
  • Abgesetzte Brust
  • Sehr lose Schultern
  • Knicken Im Vorderfußwurzelgelenk
  • Farbfehler
  • Verhaltensstörungen
  • Aggressives oder ängstliches Wesen

Neben diesen ausschließenden Fehlern gibt es noch diverse schwere Fehler, die ebenfalls (je nach Grad und Häufigkeit) zum Ausschluss führen können.

Warum spielen Papiere eine wichtige Rolle?

Züchter, die in einem Verein züchten, unterliegen Auflagen und Regeln. Außerdem gibt es Schulungen und Weiterbildungen für die Mitglieder und es muss ein Rassestandard eingehalten werden. Zuchtstätten werden besucht und begutachtet und auch die Zuchthunde und späteren Welpen eingehend in Augenschein genommen. Wer mit seinem Hund züchten will, muss zudem dessen Qualität in einer Zuchttauglichkeitsprüfung unter Beweis stellen und es werden Mindestanforderungen an die Gesundheit der Tiere gestellt.

Solche Regeln sind notwendig, damit die Qualität der Rasse erhalten bleibt bzw. verbessert werden kann. Zudem soll sichergestellt werden, dass die Hunde artgerecht untergebracht und versorgt werden und tierschutzkonform gezüchtet wird.

Vereine, die dem VDH (Verein für das Deutsche Hundewesen) angehören, stellen internationale Papiere für ihre Zuchthunde aus. Der VDH vertritt nämlich die Züchtergemeinschaft in Deutschland bei der FCI. Dies ist der kynologische Weltverband. Mit diesen Papieren lassen sich nicht nur die Vorfahren des Hundes zurückverfolgen, sondern es werden auch Siege auf Ausstellungen dort eingetragen oder ob der Dackel eine Zuchtzulassung hat oder es irgendwelche Auffälligkeiten gibt etc.

Hat der gewählte Deckrüde keinerlei Papiere vorzuweisen, muss dies nicht zwingend für einen schlechten Hund sprechen. Aber Du gehst natürlich ein Risiko ein. Gibt es vielleicht unentdeckte Erbkrankheiten? Wie charakterfest ist der Rüde oder hat er gar Verhaltensauffälligkeiten oder besitzt Aggressionspotenzial? Wie genau entspricht er dem Rassestandard? Dies kannst Du als Laie womöglich gar nicht beurteilen. Das Aussehen des Dackels mag stimmig sein, aber das garantiert lange noch keinen gesunden und wesensfesten Wurf.

Doch nicht nur die Ahnentafel ist ein wichtiges Dokument. Ebenso solltest Du Dir den Impfausweis zeigen lassen. Hier wird immer auch die Transpondernummer (Mikrochip) eingetragen, mit welcher der Dackel einwandfrei identifizierbar ist. Und Du kannst nachlesen, wie gewissenhaft der Halter bei der Impfung seines Rüden und bei anderen Behandlungen war.

Was sind also die Vorteile eines geprüften Deckrüden?

Gesundheit
Ein fitter Deckrüde ohne Erbkrankheiten ist eine gute Voraussetzung für einen gesunden Wurf. So wird das Risiko für rassetypische und vererbbare Krankheiten auf ein Minimum reduziert. Darum wird bei der ZTP viel Wert auf Gesundheitsnachweise gelegt und auf zuchtausschließende Fehler geachtet.

Charakter und Wesen
Was bringen die schönsten Welpen, wenn sie alle verhaltensauffällig sind? Ein Züchter wird einen Hund mit Wesensmängeln nicht in die Zucht nehmen und ein Richter wird ebenfalls den Charakter des Hundes genau prüfen. Ist dieser unzureichend, gibt es keine Zulassung.

Rassestandard
Jeder kennt den Dackel mit seinem typischen langen Körper, den kurzen Beinen und in seinen unterschiedlichen Varianten. Damit genau das „Dackeltypische“ erhalten und die Rasse auf einem gleichbleibenden Niveau bleibt, gibt es den Rassestandard. In ihm wird genau festgehalten, wie ein Dackel aussehen muss. Hunde, die davon abweichen sind mit Sicherheit ebenfalls tolle Hunde, doch für die Zucht nicht geeignet.

Gültige Papiere
Achte auf die Echtheit von Papieren und schaue nach, ob diese von einem seriösen Verein ausgestellt wurden. Gehört der Verein oder Club dem VDH an, ist dies ein gutes Zeichen. Dies bedeutet nämlich, dass der Züchter als Mitglied sowie seine Hunde Auflagen und Regeln unterliegen.

Wie hoch ist die Decktaxe?

Dies lässt sich pauschal nicht beantworten und hängt sicherlich entscheidend von Deinen Ansprüchen ab. Möchtest Du einen eingetragenen Deckrüden mit vielen Auszeichnungen und gültigen Papieren sowie einer Zuchtzulassung? Dann wird die Decktaxe weitaus höher ausfallen, als wenn Deine Hündin von Nachbars Dackel belegt wird.

Preisunterschiede beim Deckpreis entstehen unter anderem durch:

  • Die Erfahrung des jeweiligen Rüden. Hat er gerade erst seine Zuchttauglichkeit erhalten oder hat er schon Nachkommen gezeugt?
  • Die Qualität der Nachzucht. Gab es unter den Welpen z.B. Champions?
  • Wie viele Preise, Titel und Auszeichnungen hat der Rüde vorzuweusen?
  • Hat er eine Zuchtzulassung?

Verhandeln lohnt sich meistens immer. Oftmals gibt es Spielraum, besonders, wenn dem Rüdenbesitzer auch an der Verpaarung gelegen ist und er einen Welpen aus dem späteren Wurf haben möchte.

Brauche ich einen Deckvertrag?

Es ist immer besser, sich vertraglich abzusichern. Die Decktaxe kann je nach ausgewähltem Rüden mehrere Hundert Euro Kosten. In Ausnahmefällen kratzt der Preis vielleicht auch an der Tausend Euro Marke. Da sollte schon geregelt sein, was beispielsweise passiert, wenn der Deckakt nicht erfolgreich war.

Die wesentlichen Eckdaten im Vertrag lauten ungefähr wie folgt:

  • Name und Adresse des Rüdenbesitzers bzw. der Zuchtstätte
  • Name und Adresse des Hündinnenbesitzers bzw. dessen Zuchtstätte
  • Angaben zu Rüde und Hündin: Name, Wurftag, Zuchtbuchnummern, Rasse, Farbe
  • Höhe der Decktaxe und Zahlungsart (auch Anzahlungen werden hier aufgeführt)
  • Decktermin und evtl. Wiederholungsversuche
  • Zusatzklauseln beider Vertragsparteien
  • Datum und Unterschriften

Die genannten Zusatzklauseln können oft ganz individuell ausgehandelt werden. So wäre eine Vereinbarung sinnvoll, dass es einen zweiten und kostenlosen Deckversuch in der nächsten Hitze der Hündin gibt, sollte diese nach dem eigentlichen Decktermin wieder erwarten leer bleiben. Auch eine (teilweise) Kostenrückerstattung wäre denkbar.

Einige Rüdenbesitzer verzichten womöglich auf den Deckpreis und fordern stattdessen einen Welpen aus dem erwarteten Wurf. Dieser darf oft selbst ausgesucht werden.

Auch die Papiere des Rüden werden dem Deckvertrag meist als Kopie beigelegt. Manchmal gibt es sogar eine richtige Mappe, mit Preisen, Auszeichnungen, Ahnentafeln und Fotos. So hat der Besitzer der Hündin alle wesentlichen Daten des Deckrüden griffbereit und kann diese auch potenziellen Welpeninteressenten vorzeigen.

Was muss ich beachten, wenn mein Dackel ein Deckrüde werden soll?

  • Registriere Deinen Dackel bei einem anerkannten Verein/Club
  • Hat er eine Ahnentafel?
  • Dein Anwärter muss Gesundheitsnachweise erbringen
  • Natürlich muss er dem Rassestandard entsprechen und sollte keine Fehler aufweisen
  • Hat der Dackel zwei normal entwickelte Hoden? Ansonsten ist dies ein Auschlusskriterium
  • Nimm an einer Zuchttauglichkeitsprüfung teil
  • Wesensfestigkeit ist ein wichtiger Faktor
  • Nimm an Wettbewerben teil und stelle die Qualitäten des Dackels unter Beweis. Titel, die auf Ausstellungen und Shows gewonnen wurden, erhöhen später die Nachfrage an Deinem Deckrüden.
  • Eine gute Sozialisation ist wichtig, denn auf Ausstellungen gibt es viele Vierbeiner und natürlich sollte er auch freundlich im Umgang mit den späteren Hündinnen sein.
  • Ebenso bedeutsam ist gutes Benehmen. Besuche darum eine Hundeschule  und erziehe Deinen Dackel gewissenhaft. Eine Begleithundeprüfung ist eigentlich immer eine gute Idee.

Welche Voraussetzungen sollte meine Hündin erfüllen, ehe ich sie decken lasse?

Einfach einmal Welpen haben? Das ist sicherlich keine gute Idee. Natürlich ist es sehr schön, beim Abenteuer Trächtigkeit und Geburt in der ersten Reihe zu sitzen, aber Du solltest Dir schon der Verantwortung bewusst sein, die dieses Unterfangen mit sich bringt. Es hat für Deine Hündin keinerlei Vorteile, wenn sie einmal in ihrem Leben Welpen hatte. Auch wenn dieses Ammenmärchen immer mal wieder gern erzählt wird.

Überlege Dir also gut, warum Du Welpen züchten möchtest und ob Du und Deine Hündin alle Voraussetzungen erfüllen. Stelle Dir Fragen, wie:

  • Ist meine Dackeldame im zuchtfähigen Alter?
  • Hat sie Papiere?
  • Entspricht sie dem Rassestandard?
  • Ist sie wesensfest?
  • Bin ich gewillt, nach den Regeln eines Vereins zu züchten und Schulungen zu besuchen?
  • Möchte ich ihre Zuchttauglichkeit in einer Prüfung unter Beweis stellen?
  • Gibt es zuchtausschließende Mängel?
  • Hat die Dackelhündin einen gültigen Impfschutz und ist sie auch sonst gesund?
  • Gibt es bekannte Erbkrankheiten, würde ich sie im Zweifelsfall testen lassen?
  • Bist Du gewillt, Deine Freizeit für Shows und Ausstellungen zu opfern?
  • Hast Du die räumlichen Möglichkeiten für die Zucht?
  • Ist das Unterfangen auch finanziell tragbar? Welpenaufzucht ist sehr kostspielig.
  • Sind alle daheim mit der Zucht und den damit verbundenen Einschränkungen einverstanden?
  • Dir ist bewusst, dass Komplikationen auftreten können und Du Welpen oder sogar Deine Hündin verlieren könntest?
  • Alle Zuchttiere und Welpen verursachen Futterkosten, Tierarztkosten, benötigen Wurmkuren, Mikrochips und Impfungen und noch mehr.
  • Mit einem Wurf im Haus zieht auch das Chaos ein: Nahrung wird erbrochen, sie machen ihr Geschäft ins Haus, zerstören Gegenstände, knabbern Möbel an und machen eben ein gewisses Maß an Unordnung und Dreck.
  • Du trägst die Verantwortung für alle Hunde und dass die Welpen ein gutes Zuhause finden.
  • Was machst Du, wenn nicht alle Welpen vermittelt werden?
  • Das große Geld machst Du mit der Dackelzucht nicht. Der eine Wurf pro Jahr deckt die Unkosten für die Unterhaltskosten deiner Zuchthunde und Welpen und wenn Du Glück hast, erwirtschaftest Du einen kleinen Gewinn.

Fazit: Züchte also nur, wenn Du es aus Liebe zur Rasse und Spaß an der Welpenaufzucht machen möchtest. Nicht, weil Du Geld mit den Welpen verdienen möchtest.

Welche Kosten kommen sonst noch auf mich zu?

Natürlich musst Du für den Deckrüden bezahlen. Dies ist allen klar. Weniger bewusst sind vielen aber die zuvor oder später anfallenden Kosten, dabei fallen die weitaus stärker ins Gewicht.

Rechne mit folgenden Kostenfaktoren:

  • Tierärztliche Untersuchung vor der Belegung
  • Gegebenenfalls Impfstatus auffrischen und Test auf Herpes
  • Progesterontest
  • Anfahrt zum Deckrüden oder Kostenübernahme, wenn der Rüdenbesitzer zu Dir kommt
  • Möglicherweise auch Übernachtung und Verpflegung (je nach Anfahrtsdauer)
  • Regelmäßige Checks während der Trächtigkeit (Ultraschall etc.)
  • Hochwertiges Futter für Hünin und später auch die Welpen
  • Kosten für Wurfkiste und Welpenzimmer
  • Zubehör für die Welpen, wie Spielzeug, Halsbänder etc.
  • Kaiserschnitt könnte notwendig sein oder eine sonstige Intervention durch den Tierarzt
  • Flaschenaufzucht wäre möglich
  • Untersuchungen des Wurfs nach der Geburt und vor Abgabe der Welpen
  • Wurmkuren und Impfungen für alle Welpen
  • Mikrochips für den gesamten Wurf
  • Ahnentafeln / Papiere
  • Laufende Kosten für Welpen, die nicht oder nur später verkauft werden
  • Ausgaben für Telefonate, Inserate, Strom, Webseite, Besuche von Interessenten usw.

Leider unterschätzen viele immer noch den Zeit- und Geldaufwand, den die Hundezucht zwangsläufig mit sich bringt. Darüber hinaus brauchst Du auch viel Geduld, Liebe und Leidenschaft, um die Welpen aufzuziehen. Doch all das Chaos und Gewusel im Haus sind am Ende genau das, was ein Züchterherz höher schlagen lässt.

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